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Unser Körper reagiert in stressigen Situationen mit der Ausschüttung von Cortisol, um leistungsfähig zu bleiben und in der früheren Evolutionsgeschichte die Überlebensfähigkeit zu sichern. Heute müssen wir uns aber nur noch selten gegen einen Bären wehren, sondern fechten andere Stresskämpfe im Arbeitsalltag und Privatleben aus: Leistungs- und Erwartungsdruck, Existenzängste, Zeitdruck, Spagat zwischen Arbeit und Familie, Unstimmigkeiten im sozialen Bereich ... Die Reaktion unseres Körpers bleibt aber seit Hunderten von Jahren die gleiche: Stress!

"Cortisol ist wie Feuer", beschreibt es der Ex-Leistungssportler Jacob Drachenberg. "Man kann es richtig gut nutzen, um Höchstleistungen zu erbringen. Gleichzeitig kann es einem ganz schnell die Bude abfackeln." 

Erst das Wechselspiel zwischen Anspannung und Entspannung sorgt dafür, dass Cortisol dich zu Höchstleistung pusht. Und das muss ausgeglichen sein. "Das bedeutet auch, je höher die Anspannung, umso tiefer muss die Entspannung sein", betont Jacob Drachenberg.

Das solltest du dir zu Herzen nehmen. "Wenn der Cortisol-Spiegel längerfristig erhöht ist, kann das sogar in eine Krankheit übergehen", erklärt Prof. Dr. Janßen.

Gönn dir bei erhöhtem Stresslevel also mehr Entspannung. Zuviel Stress wirkt sich negativ auf dein Immunsystem aus und führt zusammen mit mangelhafter Ernährung zu einer Vielzahl von Krankheiten und Unwohlsein.

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